Jusos Mainz-Bingen fordern landesweites Glyphosat-Verbot

„Die Entscheidung des Bundeslandwirtschaftsministers Schmidt, die Erlaubnis für das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat in der EU zu verlängern, ist ein absoluter Vertrauensbruch innerhalb der geschäftsführenden Regierung und ein rücksichtsloses Handeln gegenüber der Umwelt und nachfolgenden Generationen.“, so Ina Wahrhusen, Mitglied der Jusos Mainz-Bingen.

Das Mittel Glyphosat, das in vielen Unkrautvernichtern enthalten ist, steht seit längerem im Verruf, krebserregend zu sein und sowohl bei Mensch und Tier zu Langzeitschäden zu führen.

„Der Bericht der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) aus dem vergangen Jahr bestätigt unsere Auffassung nur, dass Schmidt unverantwortlich und falsch gehandelt hat. Mit seiner Zustimmung im EU-Ministerrat, Glyphosat europaweit auch für die kommenden fünf Jahre zu erlauben, schadet Schmidt dem Klima innerhalb der Regierung und spielt damit Konzernen wie Monsanto in die Hände, die seit Jahren einen immer stärkeren Eingriff in die Natur tätigen, ohne die langfristigen Folgen abzuwägen“, so Daniel Baldy, Vorsitzender der Jusos Mainz-Bingen.

Aus Sicht der Jusos muss nun ein deutschlandweites Glyphosat-Verbot der EU-weiten Erlaubnis entgegengesetzt werden. „Dem Entschluss der Europäischen Union muss ein nationales Glyphosat-Verbot entgegengesetzt werden, um zumindest in Deutschland einen effektiven Schutz von Mensch und Umwelt zu gewährleisten und einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu tätigen“, so Wahrhusen abschließend.

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